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Hinweis zum Brexit

Die EU gewährte dem Vereinigten Königreich wie gewünscht einen Aufschub. Das offizielle Austrittsdatum ist jetzt voraussichtlich der 31. Januar 2020. Leider ist bis heute noch nicht geklärt, wie es weiter geht.

Sollte ein Austrittsabkommen zustande kommen, bleiben alle Erasmus+ Projekte mit britischer Beteiligung bis zum Ende der laufenden Programmperiode (2020) förderfähig.

Im Falles eines Brexit ohne Deal (wonach es zur Zeit leider aussieht) sind alle Aktivitäten im Vereinigten Königreich (mit Ausnahme von laufenden Mobilitätsaktivitäten) ab dem Tag des Austritts nicht mehr förderfähig. Das Vereinigte Königreich hat dann den Status eines Partnerlandes. Mit dem Ausscheiden aus der Europäischen Union entfallen die rechtlichen Voraussetzungen für die Finanzierung im Programm Erasmus+, auch wenn die ursprüngliche Genehmigung der Projekte die Aktivitäten im Vereinigten Königreich beinhaltet.

Zum heutigen Tage gilt, dass durch die Notfallmaßnahme für Erasmus+ in der Verordnung vom 19. März 2019 gewährleistet ist, dass laufende Mobilitätsaktivitäten, die vor dem Austritt begonnen haben, nicht bei einem ungeordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU abgebrochen werden müssen, sondern bis zu ihrem Ende weiterhin förderfähig sind. Dies betrifft alle Teilnehmenden, die sich am Tag des Brexit im Vereinigten Königreich im Rahmen einer Förderung aufhalten.

Aufgrund der unklaren Situation haben wir uns entschlossen keine Praktika im Vereinigten Königreich zu unterstützen. Wir müssen jetzt abwarten, ob sich mit der neuen Förderperiode ab 2021 wieder Möglichkeiten hierfür ergeben.

Bis dahin können wir als englischsprachige Ausweichländer Irland und Malta anbieten.

 

Stand: 31.10.2019

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