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Hinweis zum Brexit

Die EU gewährte dem Vereinigten Königreich wie gewünscht einen Aufschub. Das neue offizielle Austrittsdatum ist voraussichtlich der 31. Oktober 2019. Allerdings bleiben auch die weiteren Optionen bestehen. Sollte das britische Parlament das Austrittsabkommen früher verabschieden und sollte dies von der EU ratifiziert werden, so würde das Vereinigte Königreich schon zum Ersten des Folgemonats aus der EU austreten.

Sollte ein Austrittsabkommen zustande kommen, bleiben alle Erasmus+ Projekte mit britischer Beteiligung bis zum Ende der laufenden Programmperiode (2020) förderfähig.

Im Falles eines Brexit ohne Deal wären alle Aktivitäten im Vereinigten Königreich (mit Ausnahme von laufenden Mobilitätsaktivitäten) ab dem Tag des Austritts nicht mehr förderfähig. Das Vereinigte Königreich hätte dann den Status eines Partnerlandes. Mit dem Ausscheiden aus der Europäischen Union würden die rechtlichen Voraussetzungen für die Finanzierung im Programm Erasmus+ entfallen, auch wenn die ursprüngliche Genehmigung der Projekte die Aktivitäten im Vereinigten Königreich beinhaltet.

Zum heutigen Tage gilt, dass durch die Notfallmaßnahme für Erasmus+ in der Verordnung vom 19. März 2019 gewährleistet ist, dass laufende Mobilitätsaktivitäten, die vor dem Austritt begonnen haben, nicht bei einemm ungeordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU abgebrochen werden müssen, sondern bis zu ihrem Ende weiterhin förderfähig sind. Dies betrifft alle Teilnehmenden, die sich am Tag des Brexit im Vereinigten Königreich im Rahmen einer Förderung aufhalten.

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