kindergarten.jpg
blumenmaedchen.jpg

Teilnehmer berichten von ihrem Praktikum

Berichte von Auszubildenden:

Um euch einen Eindruck aus den Praktika zu vermitteln berichten hier Teilnehmende:

calenderSeptember 21

pinVicenza, ItalienAuslandspraktikum als Krankenpflegerin in Italien

Als Auszubildende zur Krankenpflegerin ist es gan nicht so einfach einen Praktikumsplatz im Ausland zu finden. Umso mehr hat es mich gfxreut, dass es in Vicenza geklappt hat. Ich war dort an einem privaten Krankenhaus in der diabetologischen Station.

Die Kollegen waren super nett zu mir. Dass ich nur wenig italienisch konnte war gar kein Problem. Alle haben mit unterstützt und im Laufe der Zeit konnte ich mich auch viel besser verständigen.

Meinte Tätigkeit bestand aus den üblichen pflegerischen Tätigkeiten. Ich konnte die täglichen Visiten begleiten und die Ärzte haben mir alles genau erklärt. Auch bei einem chriurgischen Eingriff durte ich dabei sein. Das war sehr interessant. Der Arzt hat mir alles genau erkärt.

Gewohnt habe ich in eime Privathaushalt. Ich hatte dort mein eigenes Zimmer und konnte die Küche mit bnutzen und mich so selbst versorgen. In der Freizeit habe ich die Umngebung erkundet. Padua war nur 20 min entfernt. An einem Wochenende war ich auch in Venedig, an einem anderen in Verona.

Insgesamt waren die 5 Wochen viel zu schnell vorbei.

Vicenza war eine tolle und unbezahlbare Erfahrung für mich. Ich habe wieder frische Motivation bekommen und kann so ein Prakltikum nur empfehlen.

Winda aus Lübeck, Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

calenderSeptember 21

pinMaltamalta21

Dass ich ein Praktikum im Ausland machen will, war mir schon während meiner Ausbildung klar. Glücklicherweise hat mein Betrieb mir im Anschluss an die Ausbildung die Chance gegeben mir einen Monat für dieses Abenteuer frei zu nehmen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen war ich hinsichtlich des Landes, in das ich reisen würde etwas eingeschränkt, doch Carl von europe4you ist mit mir alle meine Möglichkeiten durchgegangen und schnell war klar, dass es nach Malta gehen würde

Mein Praktikum auf Malta habe ich in der Marketing-Abteilung des Plaza Shopping Centers in Sliema gemacht. Meine Chefin Virginie hat mich sofort mit in ihre tägliche Arbeit eingebunden und in der zweiten Woche bekam ich sogar schon die Möglichkeit eine ganz eigene Marketing-Kampagne zu planen und umzusetzen. Trotz der großen Verantwortung und der Herausforderung mit einem Zeitrahmen von zwei Wochen alles zu organisieren, hat alles geklappt. An meinem letzten Tag im Praktikum konnte ich noch sehen, wie meine Kampagne umgesetzt wurde und, dass alles so lief, wie ich es geplant hatte.

Gemeinsam mit ein paar anderen Mädchen aus den Niederlanden und Deutschland habe ich nach der Arbeit und an den Wochenenden viele Sehenswürdigkeiten auf der Insel erkundet. Auch wenn ich am Anfang dachte, dass die Zeit viel zu kurz wäre, um alle Orte, die ich mir vorgenommen hatte, zu besuchen, hat es letztendlich doch alles geklappt.

Malta war eine tolle Erfahrung für mich. ich konnte eine eigene Kampagne entwicklen und umsetzen und habe viele neue nette Menschen kennen gelernt.

Corinna aus Köln, Mediengestalterin digital und print

calenderJuli 21

pinWien, ÖsterreichKonditorin in Wien

Bereits 2020 wollte ich ein Auslandspraktimum machen, doch Corona hat dies zu diesem Zeitpunkt unmöglich gemacht. So konnte ich erst nach Abschluss meiner Ausbildung los.

Mein Praktikum habe ich in einer großen Konditorei mit vielen Filialen gemacht. Ich konnte dort viele Posten durchlaufen und habe von Torten über Pralinen zu Eis viele verschiedene Bereiche kennengelernt. Vieles wurde ganz anders als bei uns gemacht. Auch neues konnte ich lernen (z.B. Marillenködel) Interessant war es auch mal in einem großen Betrieb zu arbeiten. Ich komme aus einer kleinen Konditorei.

Zeitgleich mit mirr waren noch andere Erasmus+ Teilnehmer in Wien, sodass wir viel zusammen unternommen und die Stadt erkundet haben.

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Es war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. 

Janine aus Schwetzingen, Konditorin

calenderJuli 21

pinWien, ÖsterreichAzubi Notfallsanitäterin in Wien

Es war schon lange ein großer Wunsch eine Zeit im Ausland zu verbringen und den dortigen Rettungsdienst kennen zu lernen. Das war aufgrund von Corona gar nicht so einfach. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es dann schlussendlich in Wien geklappt hat

In Wien war ich der Rettungsstation Mariahilf in Währing zugeteilt. Das war nicht weit weg von meiner Unterkunft in einem Studentenwohnheim. Von meinen Kollegen auf der Station wurde ich super aufgenommen und eingewiesen. Die Zeit in Wien war schon spannend. Dienst in einer Weltstadt ist halt doch etwas anderes als in einer Stadt wie Kassel. Interessant war es die Unterschiede im Rettungsdienst zwischen Deutschland und Österreich zu erleben.

Auch in der Freizeit hat Wien unwahrscheinlich viel zu bieten. Ich war oft mit anderen Erasmus+ Praktikanten unterwegs. Wir haben sogar einen Tagesausflug nach Bratislava der Hauptstadt der Slowakei gemacht. Bratislava ist nur ca. 1 h mit dem Auto von Wien entfernt.

In dem Praktikum habe ich unheimlich viel gelernt. Schade, dass die Zeit so schnell vorüber war. Ich überlege, ob ich nach Abschluss meiner Ausbildung nochmals diese Möglichkeit nutze.

Leonie aus Kassel, Auszubildende zu Notfallsanitäterin

calenderJuni 21

pinValencia, SpanienJustus - Azubi Tischler bei der Restauration eines Segelbootes

Durch einen Prospekt eines Tischlermagazins bin ich auf die Möglichkeit eines Auslandspraktikums aufmerksam geworden. Durch Eigenrecherche habe ich Europe4You kontaktiert und zusammen mit Carl Fürst das Praktikum geplant und organisiert. Der Weg ins Ausland war und ist für mich immer eine interessante und lohnende Möglichkeit Auslandserfahrungen mit meinem jetzigen Beruf zu sammeln und dazu weitere fachspezifische Fähigkeiten zu erlernen. Das war für mich die perfekte Kombination.

Die Organisation des Auslandspraktikum wurde durch Corona teilweise stark erschwert. Es gab sehr spontane Entscheidungen und Genehmigungen und das Auslandspraktikum wurde in einem unüblich kleinen Zeitraum organisiert. Trotz alllem konnte das Praktikum wie geplant durchgeführt werden

Mein Arbeitsplatz war in einer Segelschule. Das Praktikum selbst war unterteilt, die erste Woche habe ich in einer Partner Sprachschule verbracht, um Grundkenntnisse in Spanisch zu lernen, die drei nachfolgenden Wochen war ich in meinem Praktikumsbetrieb tätig. Meine Hauptaufgabe des Praktikums war die Restaurierung eines Segelschiffs. Das Segelschiff war teilweise beschädigt und einzelne Elemente waren durch Witterung zerstört. Da die Segelschule nicht wie eine typische Tischlerei mit einem Maschinenpark ausgestattet war,sondern lediglich mit einzelnen Handwerkzeugen, bestand die größte Herausforderung darin, mit wenig Kapital das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Mein Arbeitsplatz war neben der kleinen Werkstatt im Außenbereich und auf dem Segelschiff selbst.

Die vier Wochen Auslandspraktikum in Valencia waren eine besondere Zeit für mich, die ich immer in Erinnerung behalten werde. Neben der interessanten Arbeit im Bereich Schiffsbau hat mich die spanische Kultur begeistert. Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar und würde es jedem der die Möglichkeit zu so einem Angebot hat empfehlen dieses zu nutzen.

Justus aus Langenberg, Auszubildende zum Tischler

calenderApril 21

pinValencia, SpanienPraktikum in Valencia

Über unsere Fachschule für Ergotherapie haben wir von der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Erasmus+ Praktikum erfahren. Diese Gelegenheit konnten wir uns nicht entgehen lassen.

In Valencia haben wir in der ersten Woche einen Sprachkurs besucht. Ab der zweiten Woche waren wir dann zum einen in einer Einrichtung für behinderte Menschen, zum andern in einer Ergotherapiepraxis. Wir konnte Einblicke in die unterschiedlichen Therapien gewinnen. In unserer Freitzeit haben wir Valencia und die Umgebung erkundet und viele nette Leute kennen gelernt.

Untergebracht waren wir in einem Apartment mit Erasmus+ Teilnehmern aus Frankreich. Abends haben wir gemeinsam gekocht und Spiele gepielt.

Das Praktikum war eine besondere Erfahrung (gerade in der Corona-Zeit). Wir haben viel neues kennengelernt und dabei auch noch Spaß gehabt. Gerne würden wir nochmals an einem solchen Praktikum teilnehmen.

Jolanda und Arian aus Berlin, Auszubildende zu Ergotherapeuten

calender06.01. - 28.02.2020

pinValetta, MaltaPraktikum auf Malta

Über eine Freundin habe ich von der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Auslandspraktikum erfahren und gleich die Gelegenheit genutzt.

Ich habe nach meiner Prüfung zum Steuerfachgehilfen mein Praktikum in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Valetta gemacht. Im Rahmen eines Marktforschungsprojektes war meine Aufgabe u.a. in der Recherche: Zum einen musste ich Adressen von Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen heraussuchen. Zum anderen musste ich mit Hilfe von Excel die Zahlen, die von den Unternehmen geschickt wurden, mit einander so verknüpfen, dass die Unternehmen mit einander verglichen werden konnten. Ich hatte auch häufig die Aufgabe, für Klienten steuerliche als auch wirtschaftliche Recherchen zu übernehmen.

Gewohnt habe ich bei einer sehr netten Gastfamilie, bei der auch Praktikanten aus anderen Ländern untergebracht waren. Gemeinsam haben wir dann in unserer Freizeit Malta erkundet.

Das Praktikum hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe hierdurch viele Erfahrungen fürs Leben und für die Arbeitswelt mitnehmen können. Insgesamt hat mich der Auslandsaufenthalt sehr positiv geprägt und ich habe neue Freunde fürs Leben gewonnen. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich persönlich und arbeitstechnisch weiterentwickeln möchte.

Georg aus Berlin, Steuerfachangestellter

calender06.01. - 31.01.2020

pinDublin, Irlandirland

Ich wollte schon immer mal einen Auslandsaufenthalt machen. Dies war während meiner Ausbildung leider nicht möglich. Da Erasmus+ jedoch die Möglichkeit bietet noch innerhalb eines Jahres nach Ende der Ausbildung ein gefördertes Auslandspralktikum zu machen, habe ich diese Gelegenheit genutzt.

In Dublin habe ich bei einer Steuerberatungsgesellschaft, die sich um Buchhaltung, Steuererklärungen aber auch Gerichtsfälle kümmert, gearbeitet. Ich habe dort viel bei der Organisation und Vorbereitung der Gerichtsfälle mitgeholfen, Excel Tabellen erstellt und Umsatzsteuerarbeiten für Unternehmen vorbereitet, aber auch Scan- und Kopieraufgaben übernommen. Ich konnte so meine Fähigkeiten in diesen Bereichen stark erweitern und habe viel über die steuerliche Situation in Irland erfahren.

Gewohnt habe ich bei einer sehr netten Gastfamilie, bei der ich mich wie ein Teil der Familie gefühlt habe. Deren Haus war sehr zentral gelegen, weshalb ich vieles laufen konnten. Meine Wochenenden habe ich viel mit Sightseeing verbracht. Ich habe die Stadt erkundet aber auch mehrere Touren durch das Land unternommen. Die Natur war überwältigend. Innerhalb der Woche bin ich manchmal nach der Arbeit in einen Pub gegangen oder in die Stadt gefahren. Die Menschen dort waren alle sehr nett. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt. Von der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen war ich sehr beeindruckt.

Mein Erasmus-Praktikum war eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Ich habe mich selbst besser kennengelernt, ein neues Land entdeckt und neue Freunde gefunden. Auch habe ich meine Fähigkeiten bezüglich Sprache und Arbeit verbessern können. Ich kann es jedem empfehlen diese Initiative zu ergreifen und an dem Programm teilzunehmen. Ich werde auf jeden Fall nochmal nach Dublin reisen.

Monique aus Berlin, Steuerfachangestellte

calender14.10. - 08.11.2019

pinBordeaux, Frankreichtruck

Ich wurde im Frühjahr 2019 von der Personalabteilung meines Ausbildungsbetriebes darauf angesprochen, ob ich Interesse an einem Auslandspraktikum hätte. Ich war sofort sehr interessiert, da mich die Vorstellung sehr reizte, in einem anderen Land Kenntnisse zu erwerben. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt für mich war die Möglichkeit, die Arbeitsmethodik und den Arbeitsalltag in Frankreich kennenzulernen.

So flog ich schließlich am 13. Oktober mit dem Abendflug nach Bordeaux. Dort angekommen wurde ich durch meinen Gastvater abgeholt, denn ich war in einer Familie untergebracht. Die Familie war sehr gastfreundlich. Mit meiner Gastfamilie hatte ich sehr interessante Gespräche. Wir hatte ein gutes Verhältnis.

Gearbeitet habe ich bei einem der größten Händler für Trucks in Bordeaux. Mein Arbeitsplatz war dort die Werkstatt, genauer gesagt die LKW Werkstatt. Direkt war ich dem Teamleiter der Werkstatt unterstellt, dieser gab mir dann auch verschiedenste Aufträge, die ich teils allein, teils im Team bewältigen musste. Anfangs war ich noch einzelnen Monteuren zugeteilt mit verschiedenen Aufgabengebieten, so zum Beispiel die ausführliche Fehlersuche nach elektrischen Unterbrechungen, Tätigkeiten im Karosseriebau, wie die Instandsetzung eines TGE mit Frontschaden oder die Erneuerung einer Sattelplatte und des Halters.Ein besonderes Highlight war für mich, dass ich nach einer gewissen Zeit fast komplett selbstständig arbeiten durfte. Das bedeutet, dass ich selbstständig Fahrzeuge in die Werkstatt holen und dann die Diagnosetätigkeiten daran ausführen durfte.

Ich habe besonders die sehr nette Atmosphäre genossen, da ich direkt ab dem ersten Tag als Teil der Gemeinschaft gesehen wurde. Mein Kontakt zu meinen Arbeitskollegen beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Arbeit, zwei Mal wurde ich auch von Arbeitskollegen nach Hause eingeladen. Außerdem trafen wir uns öfter am Wochenende.

In Bordeaux selbst habe ich einiges von der Stadt gesehen, die ich persönlich als sehr schön empfinde, aufgrund ihrer alten Bausubstanz und dem Flair, das von einem frohen Leben geprägt war. Das Nachtleben in Bordeaux ist zudem überaus lebendig, sodass ich auf jeden Fall das Passende finden konnte und viel Spaß dabei hatte.

Ich finde mein Sprachniveau hat sich durch den Aufenthalt deutlich verbessert. Auch hat mir der Aufenthalt für meinen beruflichen Alltag sehr weiter geholfen. Ich kann nun wesentlich besser an elektrische Probleme herantreten und diese zielgerichtet diagnostizieren. Als Fazit möchte ich sagen, dass mir der Austausch in allen Bereichen geholfen hat und es eine sehr lehrreiche Erfahrung für mich war.

Lars aus Freiburg, Ausbildung zum NFZ-Mechatroniker

calender14.10. - 08.11.2019

pinCastelfidardo, Italienaccordeon

Ich mache derzeit eine Ausbildung zur Handzuginstrumentenmacherin. Vor einem halben Jahr hatte ich das Glück, durch Zufall mit der Chefin eines italienischen Betriebs ins Gespräch zu kommen, welche mir auch sofort ein Praktikum anbot. Die Terminfindung zog sich dann eine Weile hin, bis wir uns auf den Zeitraum vom 14.10. – 08.11.19 einigen konnten. Dies war 2 Wochen vor Beginn und ich rechnete mein Vorhaben durch … Reise, Unterkunft, … und kam zu dem Ergebnis, dass das für mich finanziell nicht machbar ist. Jetzt kam Panik auf.

Ein Lehrer hatte mal etwas von dem Erasmusprogramm der EU erwähnt. Also suchte ich im Internet nach einer Organisation und stieß dabei auf "Europe for you". Ich schrieb auf gut Glück eine E-Mail und erhielt auch sofort eine Antwort, dass eine Förderung möglich sei, wir jetzt aber unglaublich wenig Zeit für viel Papierkram hätten.
2 Wochen später stand ich in Ancona und versuchte, meiner älteren italienischen Vermieterin telefonisch zu erklären, wo ich bin. Die Wohnung hatte mir der Betrieb gesucht.

Der Betrieb ist spezialisiert auf den Neubau hochwertiger Akkordeons, übernimmt aber auch Reparaturen und Stimmen. Die Reparatur interessiert mich schon seit Beginn meiner Ausbildung besonders, weshalb ich auch hier meinen Fokus darauflegte. Am Anfang bekam ich Übungsaufgaben, um mich mit den italienischen Mechaniken und Techniken vertraut zu machen. Diese unterschieden sich zum Teil stark von meinem bisher Gelerntem. Nach etwa einer Woche wurden mir die Instrumente hingestellt mit den Worten „Übermorgen muss das fertig sein. Bedenke, der Kunde muss zufrieden sein“. So konnte ich selbstständig und unter einem gewissen Zeitdruck und Verantwortung arbeiten, was völlig neu für mich war. Wenn ich Fragen hatte, war jederzeit jemand da, der mir half.

In dem Betrieb gab es einige Mitarbeiter, die Deutsch sprachen. Sie nahmen mich auch am Wochenende mit zum Strand und da hier im Oktober noch 24°C waren, konnte man auch bedenkenlos ins Meer. Ansonsten habe ich mich im Ort und der näheren Umgebung umgesehen.

Ich habe sehr viel gelernt, tolle Erfahrungen gemacht und gute Kontakte knüpfen können. Alles in Allem bin ich froh, dass mir dieses Erlebnis ermöglicht wurde, denn es war ein voller Erfolg!

Sandra aus Dresden, Ausbildung zur Handzuginstrumentenmacherin

calender20.10. - 03.11.2019

pinConil de la Frontera, Spanienhotel

IHola! Que Tal?
Me llamo Elena und ich habe ein Auslandspraktikum in einem Hotel in Spanien gemacht. Ich habe mein Praktikum selbst organisiert und habe durch "Europe for you" die Fördergelder aus Erasmus+ beantragt. Es war erleichternd, jemand an der Seite zu haben, der sich auskennt und weiß, welche Dokumente für solch ein Praktikum nötig sind.

Gearbeitet habe ich in einem 4 Sterne Hotel in Conil de la Frontera an der schönen Küste "Costa de la Luz"

Gewohnt habe ich in einem Apartment, welches ich über eine Sprachschule in Conil buchen konnte. Dort habe ich auch Josee, eine Praktikantin der Sprachschule kennengelernt. Wir haben uns super verstanden und hatten zum Glück auch ähnliche Arbeitszeiten, sodass wir nach der Arbeit beispielsweise noch zusammen Sport gemacht, gekocht oder einfach in einer Bar einen Vino Tinto de Verano getrunken haben oder Tapas essen waren. Somit waren wir hauptsächlich in Conil selber bzw. am Strand und haben die wunderschöne herbstliche Sonne genossen.

Auch meine Kollegen in der Arbeit waren sehr nett zu mir und haben mir sehr beim Lernen der Sprache geholfen, indem sie immer versucht haben mir alles auf Spanisch zu erklären obwohl sie auch Deutsch konnten. Diese Freundlichkeit und das Verhältnis zu den vorgesetzten Personen hat mich sehr beeindruckt. Ich hatte vor meinem Praktikum noch sehr geringen Spanischkenntnisse. Über das Programm Erasmus+ hatte ich Zugang zu einem Online Sprachkurs (OLS). Der Sprachkurs hat mir total Spaß gemacht und hat mich gut vorbereitet.
Besonders überrascht hat mich, wie schnell ich meine Kollegen verstanden habe und mich auch selbst verständigen konnte.

Nos Vemos

Nach meinem Aufenthalt kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich unbedingt nach meiner Ausbildung wieder ins Ausland möchte.

Elena aus Friedberg, Ausbildung zur Hotelfachfrau

calender26.08. - 27.09.2019

pinVillach, Österreichkrankenpflege

Im letzten Jahr habe ich von eine Schülerin aus Villach erfahren, dass es die Möglichkeit eines Austausches gibt. Für mich war sofort klar, dass ich das machen möchte. So eine Möglichkeit, in einem anderen Krankenhaus in einem anderen Land mal in die Arbeit von Pflegekollegen rein zu schnuppern, bekommt man nie wieder.

Gearbeitet habe ich im Landeskrankenhaus Villach auf der Intensiv-Behandlungsstation (IBST) Anästhesie. Meine Aufgaben waren recht weit gefächert, vor allem habe ich den Kollegen über die Schultern geschaut und sie im Pflegealltag unterstützt. Von der Station habe ich viele Angebote bekommen, mir Interessantes anzusehen. Beeindruckt hat mich die Arbeitsweise, das Schichtsystem und die Dienstplanung. Es gibt nur eine Tages- und eine Nachtschicht jeweils mit 12,5 Stunden. Dies hat mich erstmal überrascht, da es doch sehr lang ist. Allerdings bringt dieses System auch einige Vorteile mit sich. Außerdem ist die Dienstplangestaltung frei – jeder verplant sich selbst, was für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sorgt. Dies ist aber nur auf der IBST der Fall, auf den anderen Stationen wird die Planung durch die Stationsleitung übernommen.

Gewohnt habe ich im Wohnheim, welches direkt an die Krankenpflegeschule angeschlossen ist, nur fünf Minuten zu Fuß von der Klinik entfernt. Für meine Freizeitgestaltung habe ich viele Anreize sowohl vom Personalrat, von der Schule und auch von Arbeitskollegen bekommen. Diese gaben mir den Tipp mit der „Kärnten-Card“, mit welcher man viele Ausflüge und Unternehmungen umsonst oder stark vergünstigt wahrnehmen kann. Diese würde ich hier jedem ans Herz legen: Es wird für jeden was geboten: Thermen, Museen und Ausstellungen, Bergbahnen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, die Maut für Hochalmstraßen und vieles mehr. Die Investition lohnt sich definitiv, wenn man sich nach der Arbeit nicht gleich in die Wohnung setzt und den Rest des Tages dort verbringt. Ich selbst war auf dem Dobratsch, auf dem Pyramidenkogel, der Malta-Hochalmstraße und der dortigen Kölnbrein-Staumauer. Italien ist nur eine halbe Stunde Fahrt entfernt, da lohnt sich selbst ein Halbtagesausflug z.B. Lago di Fussine und Monte Lussano, der Affenberg und die Adlerarena, … es wird definitiv nicht langweilig und es gibt mehr zu sehen, als man schaffen kann.
Mit meinen Arbeitskollegen habe ich mich sehr gut verstanden, ich wurde gut ins Team aufgenommen und habe viel gezeigt und erklärt bekommen. Für beide Seiten war gerade der Austausch über nationale Unterschiede unseren Beruf betreffend interessant.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich es bereut hätte, wenn ich diesen Schritt nicht getan hätte. Ich bin froh um die Erfahrungen, die ich machen konnte und über die Menschen, die ich hier kennenlernen durfte.

Ricarda aus Hallstadt, Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

calender22.07. - 30.08.2019

pinOxford, United Kingdomoxford

In meiner Ausbildung zum Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation europäisches Wirtschaftsmanagement habe ich ein sechswöchiges Praktikum in Oxford absolviert. In dem Praktikumsbetrieb gehörte zu meinen Hauptaufgaben die Unterstützung in den Bereichen Vertrieb und Finanz- und Rechnungswesen. So habe ich Angebote und anschließend auch deren Bestellungen bearbeitet. Sehr interessant war hier zu sehen, wie die Abläufe funktionieren und was es alles zu beachten gibt. Ebenfalls zu meinen Aufgaben im Vertrieb gehörte das Erstellen und Versenden von Rechnungen.
Im Finanz- und Rechnungswesen mussten jeden Tag alle ein- und ausgehenden Zahlungen auf dem Bankkonto zugeordnet und dann entsprechend im System eingepflegt werden.

Meine Unterkunft hatte ich in unmittelbarer Nähe der Firma in Oxford.
An den Wochenenden habe ich Oxford und London besucht. Durch eine „Free walking“-Tour habe ich die Stadt Oxford mit seinen ganzen Universitäten besser kennengelernt. Anschließend habe ich selbst noch weitere Punkte der Stadt besucht. An einem Wochenende war ich zudem in London und habe die große und weitläufige Stadt mit einem „Hop on Hop off“-Bus besichtigt, so konnte man an interessanten Punkten beliebig aussteigen und diese Orte und Bauwerke besichtigen. Hierbei durfte der bekannte Blick aus den Höhen des London Eye natürlich nicht fehlen. Zu meinen Arbeitskollegen hatte ich ein sehr gutes Verhältnis, was durch die offene und freundliche Art der Engländer sehr einfach war. Während meines Praktikums habe ich mich vollständig in englischer Sprache verständigt.

Ich kann für mich persönlich festhalten, dass mir mein Auslandspraktikum sehr gut in Erinnerung bleiben wird und ich immer auf diese schöne Zeit zurückblicken werde.

Niklas aus Staufen, Ausbildung zum Industriekaufmann